TAUCHSPORT HARTWIG
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bequia
 




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 






















 
 

Ende Februar ´99 starteten wir unsere langersehnte Reise in die Karibik.
In Barbados erwartete uns bereits das herrliche tropische Klima mit Temperaturen um 30° C im Schatten. Nach einem weiteren Überflug in einer zweimotorigen, sechssitzigen Maschine erreichten wir unser Endziel, die Insel Bequia. Am Ausgang des kleinen Inselflughafens - wir waren die einzigen Passagiere - erwartete uns bereits ein Taxi, welches uns zu unserer Unterkunft bringen sollte. Im Blue Tropic Hotel wurden wir von Vera und Jacki mit einem Rumpunsch empfangen. Bereits am nächsten Tag ging es zur 200 Meter entfernt direkt am Sandstrand gelegenen Tauchbasis der Friendship Divers unter der Leitung von Marion und Jörg. Wir machten unsere Ausrüstung klar und fuhren mit einem Speedboot zu einem Eingewöhnungstauchgang. Was uns bereits bei diesem Tauchgang alles unter Wasser begegnete (kapitale Kaiserfische, Barrakudas, Muränen, Langusten und, und, und ... ) bestätigte uns, daß wir das richtige Reiseziel gewählt hatten. Die souveräne Führung des einheimischen Tauchguides Antonio - es war eine Augenweide ihn neben allem Getier beim Tauchen zu beobachten - eröffnete uns bei allen weiteren Tauchgängen immer wieder neue Erlebnisse und Highlights. Besonders erwähnenswert sind die von uns unternommenen Tagestouren. So fuhren wir entlang der mit vielen Palmenstränden gesäumten Westküste der Nachbarinsel St. Vincent zu den nur vom Wasser aus erreichbaren "Falls of Baleine". Wir alle genossen es im angrenzenden Dschungel eine 25 Meter hohe "Süßwasserdusche" zu nehmen. Ein weiterer Tagesausflug führte uns nach Mustique, der "Insel der Reichen". Nachdem wir Mick Jaggers Villa einen kurzen Besuch abgestattet hatten, fuhren wir weiter zur Macaroni Beach. Wir aalten uns an einem Sandstrand, wie man ihn sonst nur aus der Werbung kennt, mit azurblauem Wasser und 2 Meter hohen Wellen in der Brandung. Auf dieser Reise stimmte wirklich alles! Nur leider bemerkten wir erst viel zu spät, daß wir für die eigentliche Erkundung von Bequia viel zu wenig Zeit hatten. Aber ein kleiner Trost bleibt: Wir kommen wieder, und dann holen wir alles nach!

Kaum hatte das Millenium begonnen, starteten wir im Februar 2000 zum zweiten mal nach Bequia. Wir sollten auch dieses mal nicht enttäuscht werden. Nachdem wir im Blue Tropic Hotel wieder herzlich empfangen wurden, genossen wir den obligatorischen Begrüssungstrink, einen wohlschmeckenden Rumpunsch. Dieses Mal bestand unsere 8-köpfige Truppe aus Tauchern und (!) Nichttauchern. Die Taucher konnten die Flasche nicht wieder voll genug bekommen, während die Nichttaucher die Insel mit ihren schönen Sandstränden und Buchten erkundeten.
Gemeinsame Touren führten uns zum Mount Pleasent, der höchsten Erhebung auf Bequia. Von dort hat man einen wunderbaren Rundumblick. Bei guter Sicht kann man sogar mehrere Grenadineninseln (Mustique, St. Vincent, Carriacou usw.) sehen.
Eine sicherlich unvergessliche Tour führte uns nach St. Vincent der Hauptinsel der Grenadinen. Nach der Überfahrt mit der Fähre besuchten wir in der Hauptstadt Kingstown den Fischmarkt, auf dem wir die Fische bestaunten, die wir bisher nur als Filet kannten und zu schätzen wussten. Anschliessend besuchten wir das Fort Charlotte und den Botanischen Garten. Weiter ging es dann entlang der Westküste von St. Vincent mit einem Taxi bis die Strasse in einen Schotterweg mündete und wir eigentlich Allradantrieb benötigt hätten. Ein vorher aufgenommener einheimischer Führer zeigte uns den Weg durch den Regenwald, mitten durch uralte, riesige mit Moos und Farnen bewachsene Bäume zu den Triniti Falls. Diese sind nur durch einen längeren Fussmarsch über einen Trampelweg zu erreichen, während dem mehrere Berge und Täler überschritten werden müssen. Es ging also bergauf und ab und das bei hoher Luftfeuchtigkeit. Kurzzeitig hatten wir sogar einen Blick auf den noch aktiven Vukan Soufriere. Wir genossen die erfrischende "Süsswasserdusche" und mussten uns kurz darauf bereits etwas erschöpft auf den Rückweg machen. Nachdem wir uns noch für die Daheimgebliebenen "Rum-Brandy" besorgt hatten, wurden wir auf der Rückfahrt mit der Fähre nach Bequia noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang verwöhnt.
Die zweite grössere Tour führte uns mit der "Friendship Rose" dem ehemaligen Fährschiff zwischen Bequia und St. Vincent, einem 30 Meter langen 2-Mast-Segler, zu den Tobago Cay´s, wohl einer der schönsten Stellen in der Karibik zum Schnorcheln. Die Tobago Cay´s bestehen aus mehreren kleinen Inseln umgeben mit viel Korallenkalk und kleinen Riffblöcken zwischen denen sich im flachen azurblauen Wasser die unterschiedlichsten farbenprächtigen Fische der Karibik tummeln und nach Nahrung suchen. Während der Überfahrt konnten wir sogar einen Wal beobachten. Auf der Rückfahrt zeigte uns die Besatzung wie man mit einfachen Mitteln einen Barakuda fangen kann, einen Fisch der festes und schmackhaftes Fleisch besitzt und deshalb von den Einheimischen so geschätzt wird.

Links:
begos.com
caribsurf.com
barefootyachts.com